Im Rückblick auf den Vorgänger hat sich 'FIFA 2001' spielerisch nicht viel verändert, dafür umso mehr in grafischer
Hinsicht, wo EA Sports wieder einmal ganze Arbeit geleistet hat. In der höchsten Auflösung von 1600x1200 und mit allen Details wird das Spiel zu einem echten Blickfang. Neben
Freundschaftsspielen wird noch eine ganze Menge mehr geboten. Zur Auswahl stehen die Champions League, Europapokal und Weltmeisterschaft sowie ein mehrjähriger Ligamodus samt Auf- und Abstieg,
bei letzterem ist das Spiel dann allerdings zu Ende. Alternativ können noch eigene Ligen oder Pokale entworfen werden. Neben Transfers und Team-Management wird aber nicht viel geboten. Das
Team-Management beschränkt sich nur auf die wichtigsten Details. Neben Startaufstellung, Formation (4-3-3, 5-4-1 u.s.w.) können noch die Schützen von Freistössen oder Elfmetern vorgegeben werden.
Wer mag, darf Abseitsfalle oder aggressives Pressing in der Abwehr aktivieren. Neben den bisherigen Top-Ligen aus Europa sind nun auch Mannschaften aus den USA und die Elite Liga Österreichs
mit im Spiel. Über 50 Nationalmannschaften wie Deutschland ,Frankreich, England Holland ,Spanien u.v.m .Auch ein langjähriger Saisonmodus fehlt nicht. Dank der offiziellen FIFA-Lizenz treten die
Teams dann auch mit den Original-Namen der Spieler an. Dank ausgiebigem Motion Capturing, u.a. mit Stars wie Lothar Matthäus , Pavel Kuka, Edgar Davids wirken die Animationen der Spieler
lebensnah wie nie zuvor. Zahlreiche Out-of-Play Animationen zu Beginn und zwischen den Halbzeiten gab es beim Vorgänger zwar auch schon, nur eben nicht so exzellent gecastet. Die Gesichter der
Spieler sind nun deutlich detaillierter geworden, bieten aber noch immer keinen echten Wiedererkennungswert, wenn man einmal von einigen Ausnahmen wie zum Beispiel Oliver Kahn von Bayern München
absieht Die Kommentare von Wolf-Dieter Poschmann und Jörg Dahlmann konnten erfreulicherweise etwas an Rasanz gewinnen und passen nun fast immer ins Geschehen, auch wenn sie manchmal deutlich
zu spät kommen. Der seit langem geforderte Online-Modus wurde nun auch endlich umgesetzt, enttäuscht aber in der Praxis. Zum flüssigen Spielen ist zumindest ein ISDN-Zugang, am besten mit
Kanalbündelung notwendig. Trotz konfigurierbarer Schiedsrichter-Strenge wird online eher gecatcht als Fußball gespielt, der Schiedsrichter schaut größtenteils tatenlos zu... Die größten
Schwachpunkte sind aber eigentlich die gleichen, wie bei den Vorgängern. Immer noch lässt sich die Steuerung nicht frei konfigurieren und so an die eigenen Ansprüche anpassen. Wer kein GamePad
besitzt wird also weiterhin mit den gewohnten Tasten klar kommen müssen. Die Steuerung könnt Ihr in den Tips & Tricks sehen. (
Redakteur: Voodoo 1) |